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¦ Prog.Tourismus ¦ Helikopter für 17 Fluggäste ¦ Kässbohrer Umsatzzahlen ¦ Prinoth Markteinführung ¦ Leitner Umsatzzahlen ¦ Liftwarte Geldstrafe ¦


Gute Prognosen für den Schweizer Tourismus
Basel - Nach einer schwierigen Wintersaison dürfte sich der Schweizer Tourismus allmählich erholen - auch dank der Expo.02. Die BAK Konjunkturforschung Basel AG erwartet für die Sommersaison eine Zunahme der Zahl der Logiernächte um 0,9%.
Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) mitteilte, rechnet die BAK nach dem leichten Rückschlag im Tourismusjahr 2001, als die Zahl der Logiernächte um 0,5% zurückging, für das ganze Tourismusjahr 2002 insgesamt mit einem Rückgang um 1,7%.

Im Jahresverlauf 2002 verbessern sich die Rahmenbedingungen für den Schweizer Tourismus. Belebend wirkt laut BAK der konjunkturelle Aufschwung in der Schweiz und in wichtigen Herkunftsländern ausländischer Gäste. Das für den Tourismus zur Zeit ungünstige Wechselkursverhältnis vom Franken zum Euro entspanne sich.

Optimistisch stimmt die BAK weiter, dass die weltweite Zurückhaltung beim Reiseverhalten nach den Attentaten vom 11. September 2001 am Abklingen ist. Dazu komme der Sondereffekt Expo.02. Die Landesausstellung werde die touristische Nachfrage während den Sommermonaten stimulieren.


Kooperation von HELOG, Lions-Air und Airport Helicopter Zürich-Flughafen

Helikopter für 1 bis 17 Fluggäste

Die drei Helikopterunternehmungen HELOG AG aus Küssnacht am Rigi, die Zürcher Lions-Air AG und die Airport Helicopter Zürich-Flughafen AG haben per 1. Mai die HELOG Zürich-Flughafen AG gegründet.
"Miteinander statt gegeneinander, und dies besonders im Hinblick auf die neuen europäischen Qualitätsnormen, das war der Beweggrund zur Fusion", erklärt Jürg Fleischmann, Verwaltungsratspräsident der HELOG Zürich-Flughafen AG. In nächster Zeit werden auch in der Schweiz die Vorschriften der europäischen Joint Aviation Requirements (JAR) im Helikopterbusiness eingeführt. Die Erfüllung dieser Auflagen bedingt eine gewisse Betriebsgrösse, da der Aufwand besonders für kleine Helibetreiber erheblich ist.
Schwerlast-Spezialisten
Die heuer ihr 20. Firmenjubiläum feiernde HELOG AG mit Niederlassungen in ganz Europa ist Nummer 1, wenn es um den Transport von Schwerlasten geht. Ihre beiden Super Pumas heben bis zu 4,5 Tonnen oder bieten für je 17 Passagiere – oder in der VIP-Ausführung acht Fluggästen – bequem Platz. Die beiden Grossraumhelikopter standen bereits auf der halben Welt für Passagierflüge im Einsatz und HELOG hat sich damit ein einmaliges Know How geschaffen. "Unser erklärtes Ziel ist es, weiter, die Führungsposition im Bereich Mittel- und Schwerlast-Hubschraubertransport in Europa zu festigen" erwähnt Beat Ruckli, Geschäftsführer der HELOG AG. Er wird auch die neue HELOG Zürich-Flughafen AG als CEO leiten.

Die Verantwortlichen sind überzeugt, mit der Fusion in naher Zukunft die Auslastung der Fluggeräte optimieren zu können und die angestrebten Ziele zu erreichen. Der Nutzen für die Passagiere ist durch die optimalen Standorte europaweit ein grosser Vorteil.
Mit VIPs unterwegs
Die 1987 von Jürg Fleischmann ins Leben gerufene Lions-Air AG hat sich mit ihren beiden Helis (ein Jet Ranger und ein Ecureuil) besonders in der Beförderung von VIPs – darunter viele Prominente – und mit Traffix in der Verkehrsüberwachung einen Namen geschaffen.
Mit zwei modernsten Bell 407 fliegt die 1995 gegründete Airport Helicopter Zürich-Flughafen AG vornehmlich Fluggäste in alle Orte der Schweiz und ins benachbarte Ausland. "Mit unserer Flotte befördern wir in kürzester Zeit 1 bis 100 Personen von einem Ort zum anderen", ergänzt Jürg Fleischmann.



Kaessbohrer: Hohe Innovationskraft bestätigt Marktführerschaft

Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG hat die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2001/2002 (Oktober - März) abgeschlossen. Der Konzernumsatz erreichte 101 Mio. Euro (Vj. 107,6 Mio. Euro). Das Konzernergebnis wird mit 14,1 Mio. Euro (Vj. 13,8 Mio. Euro) ausgewiesen. Die Rahmenbedingungen des laufenden Geschäftsjahres sind geprägt
durch die schwächere Weltkonjunktur und die unsichere Lage im Tourismus nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001. Dies hat zu einem Rückgang des Weltmarktes bei Pistenfahrzeugen um ca. 10% geführt. Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG ist als
Marktführer in ihren Absatzchancen davon unmittelbar betroffen, konnte ihren weltweiten Marktanteil von über 50% jedoch klar behaupten.

Die Kässbohrer Geländefahrzeug AG hat ihre Marktführerschaft bei Pistenfahrzeugen hinsichtlich Markt- und Produktkompetenz durch seine Innovationskraft auch im vergangenen Winter wieder klar zum Ausdruck gebracht. Auf der wichtigen Frühjahrsmesse, der SAM in Grenoble, Frankreich, präsentierte sich das Unternehmen mit mehreren Neuentwicklungen: Der neue PistenBully 300 Polar verfügt als weltweit erstes Pistenfahrzeug über eine intelligente Fräsensteuerung - SNOWtronic. Ausgestattet mit 430 PS ist dieses Fahrzeug in seiner Leistungsfähigkeit das Topmodell im Markt.
Eine neu entwickelte Winde für den PistenBully 300 W gehört ebenfalls zu den präsentierten Neuentwicklungen. Durch eine erhöhte Zugkraft, eine neu entwickelte elektronische Seilüberprüfung und noch kürzere Serviceintervalle wird das Unternehmen seine Marktposition im Windengeschäft wesentlich verbessern.

Der Bereich Strandreinigung hat im Dezember 2001 den neuen BeachTech MARINA auf der Messe in Paris vorgestellt. Das Fahrzeug unterscheidet sich von den bisherigen BeachTech Geräten darin, dass kein Traktor als Zugfahrzeug mehr benötigt wird. Der 2-sitzige BeachTech MARINA hat das Fachpublikum durch seine extreme Wendigkeit und hervorragende Manövrierfähigkeit begeistert. Die kompakte Form des Fahrzeugs ermöglicht die Reinigung auch kleiner, enger Strandabschnitte oder den Flächen zwischen Liegestuhlreihen. Ein vergleichbares Fahrzeug ist derzeit im Markt nicht verfügbar.

Im April hat die Kässbohrer Geländefahrzeug AG das neue Werk in Laupheim, ca. 20 km südlich von Ulm, offiziell in Betrieb genommen. In weniger als einem Jahr Bauzeit entstand das neue Werk, das die beiden bisherigen Standorte in Ulm und Senden unter einem Dach vereint. Das dafür veranschlagte Investitionsvolumen von knapp 25 Mio. Euro wurde voll eingehalten. Das Unternehmen erwartet Kostenentlastungen durch neu gestaltete Fertigungsabläufe, kürzere Kommunikationswege und geringere Logistikaufwendungen nach der Zusammenlegung der bisherigen Standorte.

Trotz des gegenüber Vorjahr etwas geringeren Umsatzes konnte das Ergebnis vor Steuern des ersten Geschäftshalbjahres mit 19,6 Mio. Euro auf dem Niveau des vergleichbaren Vorjahreszeitraums gehalten werden. Durch die starke Saisonalität des Geschäfts werden im ersten Halbjahr ca. 75% des gesamten Jahresumsatzes realisiert. Aufgrund der geringeren Umsätze im zweiten Geschäftshalbjahr ist das Konzernergebnis des gesamten Geschäftsjahres regelmäßig geringer als das Ergebnis per Ende März.

Aufgrund der Entwicklungen der Weltkonjunktur sowie der verhaltenen Investitionstätigkeit in der Tourismusindustrie nach den Ereignissen des 11. Septembers wird der Umsatz im Kässbohrer Geländefahrzeug Konzern das Rekordniveau des Geschäftsjahres 2000/2001 nicht erreichen. Im laufenden Geschäftsjahr 2001/2002 wird der Umsatz um ca. 6 - 8% geringerer sein. Beim Konzernergebnis vor Steuern wird das Spitzenergebnis von 2000/2001 (13,6 Mio. Euro) bedingt durch die geringere Umsatztätigkeit, erhöhten Aufwendungen aus der Entwicklung neuer Fahrzeuge und zusätzlichen einmaligen Belastungen aus der Standortverlagerung nicht erreicht. Das Ergebnis vor Steuern des Geschäftsjahres 1999/2000 von 8,7 Mio. Euro wird aber voraussichtlich übertroffen werden. Somit kann trotz verschlechterter Rahmenbedingungen und Einmalaufwendungen noch das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte der Kässbohrer Geländefahrzeug AG realisiert werden. Dies bestätigt die gute Marktposition und die Ertragskraft des Unternehmens.

(in TEUR)
1.10.2000 bis 31.03.200
1 1.10.2001 bis 31.03.2002
Gesamtleistung
94.939
88.275
Umsatzerlöse
107.617
101.001
Rohertrag
44.879
43.082
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
19.643
19.553
Ertragssteuern
- 5.850
- 5.476
Konzernergebnis
13.793
14.077
Mitarbeiter per 31. März
399
430


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Fulminante Markteinführung

Anfang April stellte die Prinoth GmbH ihr neues Pistengerät „Leitwolf“ vor. Im Rahmen eines gelungenen Events konnten sich die zahlreichen Gäste von der innovativen Technik und dem augenfälligen Design überzeugen. Hier gibt es einen ersten Blick auf die Premiummarke aus Südtirol.

Design: Pininfarina
Motor: 6-Zylinder-MAN-Dieselmotor mit 320 kW (435 PS). Der Direkteinspritzer ist geräuscharm, umweltfreundlich und entspricht der EUROMOT II (Euro 3) Abgasnorm.
Treibstofftank: nutzbares Volumen von 207 l.
Geschwindigkeit: bis 24 km/h, bei durchschnittlichen 20 km/h wird eine Flächenleistung von 97.600 m2 erreicht.
Raupen: Stahl- oder Aluraupen für verbesserte Steig- und Schubfähigkeit.
Elektronik: Im Gegensatz zum Vorgängermodell, das noch mit 3 unterschiedlichen Elektronikeinheiten für Fahr-, Bord- und Federungsverhalten ausgerüstet war, findet der „Leitwolf“ mit einem einzigen elektronischen System das Auskommen.
Lenkung: Joystick mit integriertem Minijoystick, zentrales Farbdisplay sorgt für Übersicht über die Bedienungseinheiten.
Fahrerkabine: ROPS-getestet, der Kabinenraum wurde im Fußbereich um 20 cm länger und um 10 cm breiter, verbesserte hypopneumatische Federung, Rundum-Verglasung, Xenon-Scheinwerfer, Kabine für Servicearbeiten kippbar, Seitenverkleidung abnehmbar.
Sitzplätze: 3 Recaro-Sitze, Fahrersitz individuell verstellbar.
Arbeits- und Zusatzgeräte: Neben der klassischen Ausrüstung sind erhältlich:
  • Seilwinde: mit automatischer Zugkraftregelung, Seillänge wahlweise 850 od. 1.200 m;
  • Fräse: mit fahrgeschwindigkeitsabhängiger Drehzahlregelung;
  • Raumschild: mit direkter Steuerung durch die Elektronik
Weitere Details zur Markteinführung vom „Leitwolf“ und zu seiner technischen Ausführung gibt es im „Mountain Manager“ 3/02 (Erscheinungstermin: 29. Mai 2002).



Rekordumsatz für Leitner

2001 hat Leitner weltweit 88 Seilförderanlagen installiert, 351 Pistenfahrzeuge ausgeliefert und 219 Schneeanlagen übergeben. Damit erwirtschaftete die Firmengruppe ein Gesamtvolumen von 316 Millionen Euro. Für das Jahr 2002 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 410 Mio. Euro, berichtete der Finanzvorstand der Leitner-Gruppe Werner Amort bei der Vorstellung der Konzerndaten.

Vom gesamten Geschäftsvolumen wurden 242 Mio. Euro im Seilbahnbereich umgesetzt und 65 Mio. Euro durch Pistenfahrzeuge erwirtschaftet, führte Werner Amort aus. Sieben Mio. Euro seien bei den Beschneiungsanlagen und zwei Mio. Euro im Bereich der Pistensicherheit umgesetzt worden. Hauptabsatzmärkte waren die alpinen Länder Österreich, Italien, Frankreich und die Schweiz. Aber auch nach Amerika, Norwegen, Deutschland, Japan und Russland exportierte die Leitner-Gruppe. Insgesamt betrug der Export-Anteil 84 Prozent.

Wie Amort sagte, zeichnet sich für das Jahr 2002 eine noch größere Umsatzsteigerung ab, sodass das Unternehmen in diesem Jahr mit einem Geschäftsvolumen von 410 Mio. Euro rechnet. Bis jetzt seien bereits Aufträge für 270 Mio. Euro abgeschlossen worden. "Vor allem die Brüsseler Entscheidung, dass Betreiber von Seilförderanlagen von der öffentlichen Hand subventioniert werden, hat in Italien zu einer Marktbelebung geführt", erklärte Amort. Auch im Ausland seien wegen der optimalen Schneeverhältnisse am Alpennordrand und in Skandinavien Zuwächse von 15 Prozent zu erwarten.

Wie Amort berichtete, habe das Jahr 2001 ganz im Zeichen der Integration der im Jahr zuvor getätigten Akquisitionen und Übernahmen der Unternehmen Poma, Prinoth und Snowstar gestanden. Die Fusion mit dem Südtiroler Pistenfahrzeug-Hersteller Prinoth sei laut Amort fast optimal über die Bühne gegangen. "Nach eineinhalb Jahren sind die beiden Unternehmen zu einer Einheit zusammengewachsen, ohne dass jemand entlassen werden musste, was bei einer Fusion nicht selbstverständlich ist", so der Finanzvorstand. Das erste gemeinsame Produkt, das Pistenfahrzeug "Leitwolf", wurde vor kurzem der Öffentlichkeit präsentiert. Während Prinoth im Bereich der Pistenfahrzeuge tätig ist, operieren die Firmengruppen Leitner und Poma auf dem Sektor der Seilförderanlagen, und die Snowstargruppe vertreibt Beschneiungsanlagen und Zusatzgeräte für Skipisten.

Als einen der Höhepunkte des abgelaufenen Geschäftsjahres bezeichnete Amort den Wiederaufbau des Expo-Sky-Liners, der "in Rekordzeit" abgebaut, überholt und im österreichischen Fieberbrunn wieder aufgebaut worden sei. Das zweite Teilstück des Sky-Liners ging in das Naturschutzgebiet Belchen im Schwarzwald.

Im laufenden Geschäftsjahr konnte die Leitner-Gruppe bereits die Fertigstellung des Bürogebäudes am Hauptsitz in Sterzing realisieren, in dem 250 Mitarbeiter tätig sein werden. Insgesamt hat die Leitner AG 1402 Angestellte, von denen 518 in Südtirol arbeiten. Außerdem ist für dieses Jahr der Baubeginn einer neuen Produktionsstätte neben dem bereits bestehenden Produktionsareal im Sterzinger Gewerbegebiet vorgesehen.



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Kals: Liftwarte zu bedingter Geldstrafe - Urteil vorerst noch nicht rechtskräftig.

Nach dem Zwischenfall auf einem Sessellift in Kals in Osttirol, bei dem am Neujahrstag eine deutsche Urlauberin sowie ihre beiden Söhne übersehen worden waren, sind nun die beiden betroffenen Liftwarte am Bezirksgericht Matrei verurteilt worden. Sie erhielten eine bedingte Geldstrafe, die vorerst noch nicht rechtskräftig war.

Wie die zuständige Richterin Irene Mayr-Brunner am Montag der APA mitteilte, hatten sich die beiden am Freitag wegen des "Vergehens der fahrlässigen schweren Körperverletzung" verantworten müssen. Die 39-jährige Mutter aus Hilden bei Düsseldorf und ihre Kinder waren bei dem Prozess nicht anwesend, sie wurden durch ihren Anwalt vertreten.

Einer der Beschuldigten hatte den Schuldspruch sofort angenommen. Der Zweite habe für die Verhandlung keine Rechtsvertretung in Anspruch genommen und dadurch automatisch einige Tage Bedenkzeit erhalten, sagte die Richterin. Die Frist ende heute, Montag, Abend. Einer der Angeklagten wurde zu einer Strafe von 80 Tagessätzen à acht Euro (insgesamt 640 Euro) bzw. zu 40 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe verurteilt, der andere Liftwart zu 70 Tagessätzen à sechs Euro (insgesamt 420 Euro) oder zu 35 Tagen Ersatzfreiheitsstrafe. An den Privatbeteiligtenvertreter müssen die beiden darüber hinaus gemeinsam einen "Teilschmerzengeldbetrag" in der Höhe von 1.000 Euro entrichten.

Das Unglück hatte sich am 1. Jänner 2002 bei den Bergbahnen Kals am Großglockner ereignet. Bei Temperaturen um minus zehn Grad musste die 39-jährige Frau mit ihren beiden Kindern im Alter von neun und zehn Jahren auf dem Sessellift ausharren. Kurz vor Betriebsschluss hatte der verantwortliche Liftwart bei der Talstation die Anlage abgestellt. Er habe angenommen, dass die deutsche Familie bereits die Bergstation erreicht hatten, hieß es. Um Hilfe zu holen, schnallte die Deutsche schließlich die Skier ab, zog die Skischuhe aus und sprang sechs Meter auf die Lifttrasse ab. Dabei hatte sie schwere Erfrierungen an Händen und Beinen sowie Wirbelverletzungen erlitten. Die Buben kamen mit leichten Erfrierungen davon.

Wie der Geschäftsführer der Kalser Bergbahnen, Kaspar Unterberger, damals erklärt hatte, werde die Nummer des letzten besetzten Liftsessel der Bergstation mitgeteilt. In diesem Fall habe der Liftwart der Talstation dies jedoch verabsäumt.

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