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Lawine; Tod durch Asphyxie oder HT IV? ¦ SOS Skimeisterschaft ¦ Kommentar ¦ Pietro Segantini Peak ¦ Kursdaten ¦ Eine statistische Zusammenstellung ¦ Campionati 2001

LAWINE: TOD DURCH ASPHYXIE ODER HT IV ? ERSTICKT ODER UNTERKUEHLT ?

Nur ca. 5% aller Lawinenopfer sterben durch die Hypothermie- über 70 % ersticken, und in ca. 25% sind Verletzungen die Todesursache. Nach mehr als 1 Stunde Verschüttungsdauer ist es schwierig zu entscheiden, ob sich leblose Verschüttete in einer reversiblen HT IV befinden, oder ob sie erstickt sind. Um diese Triage sicher machen zu können, brauchen wir gleichzeitig Informationen über das Vorliegen einer Atemhöhle, über die Verschüttungsdauer und über die Körperkerntemperatur bei der Rettung. Die Kaliumbestimmung am Notfallort ist zur Zeit in Evaluation.

Atemhöhle

Das Vorliegen einer Atemhöhle spricht bei fehlenden Verletzungen für die Hypothermie IV, und Reanimationsmassnahmen müssen eingeleitet und fortgeführt werden. Eine Atemhöhle ist dann vorhanden, wenn Mund und Nase nicht durch Schnee verschlossen sind. Im Zweifelsfall ist immer das Vorhandensein einer Atemhöhle anzunehmen.

Verschüttungsdauer

Die Verschüttungsdsauer ist eine weitere differentialdiagnostische Hilfe. Wenn der Verschüttete innert einer Stunde leblos und ohne Atemhöhle gefunden wird, liegt mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Asphyxie vor. Dies wird durch die durchschnittliche Auskühlungsrate im Schnee von ca. 3°Celsius / Stunde erklärt. Damit ein Patient in eine für Herzrhythmusstörungen kritische Kerntemperatur unter 32°Celsius geraten kann, muss die Verschüttungsdauer mindestens eine Stunde betragen. Diesbezüglich haben neuere Auswertungen der Zahlen des Eidg. Institutes für Schnee- und Lawinenforschung (EISLF), Davos, ergeben, dass die Ueberlebenschancen bis 15 Minuten nach der Verschüttung 92% betragen und, dass alle Verschütteten ohne Alemhöhle nach 35 Minuten an Asphyxie gestorben sind. Unter Einbezug einer Sicherheitsmarge von 10 Minuten halten wir fest: Beträgt die Verschüttungsdauer im Schnee weniger als 45 Minuten, kann die Hypothermie nicht Ursache eines Herzkreislaufslillstandes sein.

Körperkerntemperatur

Als dritten Triageparameter brauchen wir die Körperkerntemperatur beim Zeitpunkt der Rettung. Bei einem leblosen Lawinenverschütteten spricht eine Kerntemperatur von über 32°Celsius für eine Asphyxie und die Reanimation kann bei Misserfolg nach 20 Minuten abgebrochen werden. Beträgt die Kemtemperatur weniger als 15°Celsius liegt mit grosser Wahrscheinlichkeit eine irreversible Hypothermie oder eine Asphyxie mit anschliessender Auskühlung vor.

Serumkalium

Unklare Fälle werden unter Reanimation ins nächste Spital für eine Serumkaliumbestimmung gebracht. Bei einem Wert über 10 mmol/l kann die Reanimation abgebrochen werden.

Die drei Triageparameter (Atemhöhle, Verschüttungsdauer und Kerntemperatur) müssen nach Möglichkeit immer kombiniert werden, um eine sichere Beurteilung am Notfallort zu machen.

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ZENTRALSCHWEIZERISCHE SOS SKIMEISTERSCHAFT

Geschichtliches

Bereits im Frühjahr 1966 hat Josef Inderkum, damaliger Rettungschef am Titlis, eine SOS Meisterschaft für die Region Engelberg organisiert.
1969 war die erste Zentralschweizer SOS Meisterschaft Tatsache. 30 Patrouilleure trafen sich damals auf dem Gemsstock.

SOS Skimeisterschaft 2001

Dienstag, 23. Januar 2001 gelangte bereits die 33. Zentralschweizerische SOS-Meisterschaft auf"Brüsti" Attinghausen zur Durchführung. 100 Teilnehmer freuten sich über die hervorragenden äusseren Bedingungen und die einwandfreie Rennorganisation durch den S.C. Attinghausen.

Die Kategorie Gäste Damen gewann Irene Kryenbühl, Hoch-Ybrig. Trotz der zweitbesten Tageszeit wurde Luzia Nauer, Schwyz zur Siegerin ausgerufen.
Fredi Marty, Hoch-Ybrig wiederholte seinen letztjährigen Sieg. Bei den Veteranen 2 gewann Fritz Felder, Sörenberg, knapp vor Wisi Durrer, Sportbahnen Engelberg und Bruno Wipfli, Winterhorn.

Schweizer Meisterschaften 14./15. März 2001

Der hochstehende Wettkampf fand in Champéry/Les Crosets statt. Schlechtes Wetter begleitete die über 130 Teilnehmer während der ganzen Zeit. Ein tolle Organisation mit einem exquisiten Essen halfen den Wetterfrust etwas zu lindern. Nächstes Jahr trifft sich der Rennzirkus in Davos auf dem Jakobshorn.
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KOMMENTAR

Der Winter 2000/01 gehört zu den mildesten seit 1864. Auf der Alpensüdseite war er der schneereichste seit 50 Jahren!

Kurze Wintereinbrüche prägten die vergangene Saison. Regelmässig waren wir milden Luftmassen ausgesetzt. Die mittlere Temperatur betrug 2,2 Grad, im Süden 5 Grad.
8 Südstaulagen brachten enormen Schneezuwachs.
Die im April gefallen Neuschneemengen verhalfen der Alpennordseite zu jährlichen Durchschnittswerten.

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PIETRO SEGANTINI PEAK

Die Kyrgistanische Bergsteigerverband hat einen 4860 Meter hohen namenlosen Gipfel zu Ehren unseres 1995 viel zu früh verstorbenen „Doc’s“ benannt.

Wie der Präsident Vladimir Komissarov in einer Pressenotiz schreibt, sei ihm Pietro ein lieber Freund gewesen und habe enorm viel für den Verband getan. Ein unglaublich schöne Ehrung für unseren Freund.

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KURSDATEN PISTEN- UND RETTUNGSDIENST 2001

Regionalkursleitertagung 14./15.Juni 2001, Schwanden GL
Minenwerferkurs 30.10. – 6. 11. 2001, Walenstadt
Rakrohrkurs 6. – 8. November 2001, Walenstadt
Zentralkurs A, 22. Nov. – 1. Dez. 2001, Flumserberg
Zentralkurs B, 18. – 23. Nov. 2001, Andermatt
Lawinensprengkurs 26. – 30. Nov. 2001, Andermatt
Pistenfahrzeugführerkurs 3. – 7. Dez. 2001, Davos


EINE STATISTISCHE ZUSAMMENSTELLUNG MIT DEN SCHWERPUNKTEN VERSCHÜTTUNG. RETTUNGSMETHODEN UND RETTUNGSGERÄTE

Frank Tschirky *, Bernhard Brabec und Martin Kern Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung, CH-7260 Davos Dorf, Schweiz

ZUSAMMENFASSUNG: Die vorliegende Studie gibt einen Überblick über die Lawinenunfall-statistik in der Schweiz und untersucht den Einfluss von Lawinenverschütteten-Suchgeräten (LVS) und des Lawinen- Airbags auf die Überlebenschance von Personen, welche im freien Gelände durch Lawinen verschüttet worden waren. Die Arbeit basiert auf Zahlen, die durch das Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) in den Jahren 1937 - 1999 gesammelt und bearbeitet worden sind. In diesem Zeitraum sind in der Schweiz 1592 Personen in Lawinen ums Leben gekommen. Näher studiert wurde der Zeitraum von 1980 - 1999. Auf Grund dieser Untersuchungen kann gesagt werden, dass die Letalität bei allen von Lawinen erfassten Personen weniger als 13% beträgt. Bei Ganzverschüttungen hingegen beträgt die Letalität rund 50%. Die besten Überlebenschancen haben Personen, welche nicht ganz verschüttet sind oder bei welchen zumindest ein Ausrüstungs- oder Körperteil an der Lawinenoberfläche sichtbar ist. Während die mediane Verschüttungszeit der Überlebenden rund 11 Minuten betrug, war sie bei den tot geborgenen Personen mit 120 Minuten markant höher. Aus diesen Gründen ist eine Reduktion der Verschüttungszeit durch eine schnelle LVS-Suche oder, noch besser, das Verhindern einer Verschüttung durch den Einsatz eines Lawinen-Airbags anzustreben, wenn man die Überlebenschance von Lawinenopfern erhöhen will. Die Zahlen der vorliegenden Studie bestätigen diese Botschaft.

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CAMPIONATI 2001 degli addetti alla sicurezza delle piste di sei.

Il 14 e 15 marzo hanno avuto luogo le giornate svizzere degliaddetti alla sicurezza delle piste di sei.

Manifestazione iniziata con la presentaziane di parte della regione di Portes du Soleil, con una puntata sul versante Francese, visita seguita dalle riunione dei comitati ACP, VRP, ACP/VRP e dalla commissione di formazione continua dell' ACP.
La prima giornata si e conclusa con l' ottima cena al ristorante della telecabina di Croix de Culet ove hanno presenziato ca. 115 partecipanti.
La gare, perfettamente arganizzate in una spledida giornata, si sono svolte giovedi 15 marzo a Les Crosets sulla pista di Grand Conche, ove hanno preso la partenza circa 150 concorrenti, tra addetti e ospiti (famigliari, ecc.). Presenza massiccia di pattugliatori provenienti dalla svizzera tetesca (circa 100 addetti), molto meno rappresentati quelli giunti dalla svizzera italiana. l risultati della competizione figurano nella parte redatta in tedesco.

Le giornate si sono concluse con la premiazione di tutti i presenti, presso il ristorante della telecabina di Les Crosets. Tutto si e svolto perfettamente, dobbiamo quindi ringraziare il Comitato di organizzazione ed i pattugliatori di Champery - Les Crosets per la calda accoglienza riservataci.

II prossimo appuntamento e per marzo 2002, arrivederci quindi a Davos (Jakobshom), sperando anche di vedere qualche Ticinese i piü.

Guido e Megy

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